Fukushima-Mahnwache 12.3.2018

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(6.3.2018)

Die Tsunami-Katastrophe in Japan mit dem dreifachen atomaren Supergau in Fukushima am 11.3.2011 ist aus den Schlagzeilen verschwunden, ebenso wie die Katastrophe von Tschernobyl 1986. Selten finden sich jetzt aktuelle Informationen über Fukushima. Nur ein Bruchteil der ursprünglichen Bevölkerung ist bisher zurückgekehrt. An 1300 behelfs-mäßigen Lagerstätten in der Präfektur stehen riesige Plastiksäcke mit radioaktiven Dekontaminationsabfällen unter freiem Himmel.

Deutschland transportiert derweil weiter die Ausgangsstoffe für die Brennelementefabriken in Gronau und Lingen durch den Hamburger Hafen, mit der Bahn auch durch Buchholz, und sorgt so für Nachschub für die Pannenreaktoren in Tihange, Doel und Fessenheim, die an unseren Grenzen stehen. Außerdem laufen auch in in unserem Land noch bis 2022 Atomkraftwerke mit einem unbeherrschbaren Restsrisiko....

Zum Gedenken an den 7. Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Fukushima finden bundesweit Mahnwachen statt. Die Mahnwache in Buchholz wird gemeinsam von Greenpeace, BUND und Friedensgruppe veranstaltet und beginnt am 12. März um 18 Uhr am Emporeteich.