Wir haben es satt - Demobericht

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Eine zukunftsfähige Agrarwende – Schluss mit der falschen Agrarpolitik!

Für diesen unmissverständlichen Auftrag an Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner setzten sich gut 35.000 Menschen lautstark, bunt und entschlossen ein: Für die Tiere, für Vielfalt und Bienen, für gutes Wasser und gesundes Essen für alle! Mehr als 170 Bäuerinnen und Bauern reisten mit ihren Traktoren an. Eine Gruppe von Demonstranten aus Buchholz und dem Landkreis kam mit der Bahn auf gemeinsamen Tickets, organisiert von der Greenpeace-Gruppe Buchholz.

„Es ist immer wieder unglaublich überwältigend und motivierend, wie viele sich aufmachen, um zu zeigen: Wir wollen eine gute Landwirtschaft mit einem Auskommen für die kleinen und mittleren Betriebe ohne Tierleid in engen Ställen, ohne betäubungslose Ferkelkastration, ohne Gift auf den Feldern und ohne Gülle-Nitrat im Grundwasser!“, so Alexa Vetter. „2019 steht die Reform der EU-Agrarpolitik (GAP) an. Jetzt entscheidet sich, in welche Art der Landwirtschaft unsere Steuern fließen werden.“

Hubert Weiger, Vorsitzender des BUND erklärte: „Die europäische Agrarpolitik muss geändert werden. Nur wer Tiere artgerecht hält und unsere Umwelt schützt, soll in Zukunft Geld aus Brüssel bekommen.“ „Dem kann ich nur zustimmen“, so Minne Holtermann aus Jesteburg.

Ein ohrenbetäubendes Konzert mit Kochtöpfen, Trommeln und Trillerpfeifen vor dem Auswärtigen Amt machte diese Forderung an die Agrarminister*innen aus 50 Ländern zum Beginn der Internationalen Grünen Woche unüberhörbar.